Multiple Sklerose

„Die Krankheit mit den vielen Gesichtern"- so wird die Multiple Sklerose auch genannt. Sie ist eine Autoimmunentzündung, die in den verschiedensten Teilen von Gehirn und Rückenmark, d.h. des Nervensystems auftreten kann. Aus diesem Grund gibt es weder typische Symptome noch einen typischen Verlauf.
Eine einzige Ursache sucht man hier vergebens, statt dessen gibt es meist viele Einflüsse aus Nervensystem, Immunsystem, Hormonen, Psyche und Umwelt, welche den Ausbruch und Fortgang beeinflussen. Auf dieser Fokus-Website möchte ich Ihnen mehr Informationen zu dieser Erkrankung geben.

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Auftreten MS

In Deutschland sind etwa 0,2% der Bevölkerung an Multipler Sklerose erkrankt; bei Frauen kommt sie doppelt so häufig vor wie bei Männern. Meist tritt die Krankheit zwischen 20 und 40 Jahren auf, der Erkrankungshöhepunkt liegt bei 30 Jahren. Seltener tritt sie schon im Kindesalter oder im späten Erwachsenenalter auf. Am häufigsten kommt Multiple Sklerose in den kühlen Klimazonen vor, d.h. in Nord- und Mitteleuropa, USA, Südkanada, Südaustralien und Neuseeland; seltener in Afrika, Südamerika und im südlichen Asien.

Praxisschwerpunkte

  • Autoimmunerkrankungen, z.B. rheumatoide Arthritis, Lupus erythematodes, Sjögren-Syndrom, Hashimoto-Thyreoiditis, Morbus Basedow, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
  • Hormonstörungen wie Schilddrüsen-störungen, Diabetes, Fibromyalgie, PMS, Wechseljahresbeschwerden/Menopause, Männerprobleme, hormonell bedingtes Übergewicht
  • Psychosomatisch-funktionelle Beschwerden, etwa Angststörungen, Panikattacken, Stresskrankheit/ Burn-Out, Depression, Reizmagen, Bluthochdruck, Magengeschwür, Schlafstörungen, Tinnitus

Multiple Sklerose auf einen Blick

Die Multiple Sklerose (MS) gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Nervensystems im jungen Erwachsenenalter.
Teilweise wird sie auch als Encephalomyelitis disseminata (ED), in Frankreich als Morbus Charcot bezeichnet. Dabei greift das überschießende Immunsystem die eigenen Körperzellen an, hier die Nervenzellen. Es kommt es zu einer chronischen Entzündung im zentralen Nervensystem, wobei Gehirn, Rückenmark sowie die Sehnerven befallen werden können. Auch wenn es sich bei der Multiplen Sklerose natürlich um eine ernst zu nehmende Erkrankung handelt, führt sie nicht zwangsläufig zu einer schweren Behinderung. Selbst ohne Therapie können etwa 15 Jahre nach Beginn der Erkrankung noch mindestens die Hälfte aller Patienten gehen. Auch die Lebenserwartung bei Multipler Sklerose ist heutzutage kaum kürzer als beim Bevölkerungsdurchschnitt – insbesondere wenn keine stärkeren Behinderungen vorliegen.

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